Team BIO-H-TIN
in Ratgeber
Haarausfall löst bei vielen Betroffenen Stress aus. Doch umgekehrt kann akuter und chronischer Stress auch der Grund für Haarausfall sein oder diesen noch zunehmend verstärken. Dabei wird die Wachstumsphase des Haares durch ein erhöhtes Stresslevel im Körper abgebrochen, sodass die Haarwurzel vorzeitig in die Ruhephase übergeht und das Haar nach einigen Wochen ausfällt. Doch keine Sorge! Diesem Haarverlust kann man in der Regel gut entgegenwirken: Nimmt der Stress ab, wachsen auch die Haare wieder. Doch vorab ist es wichtig, die Ursache für das zu hohe Stresslevel genau unter die Lupe zu nehmen.
Haarausfall kann sowohl bei Männern als auch bei Frauen prinzipiell viele verschiedene Ursachen haben. Die meisten Menschen sind von erblich bedingtem Haarausfall betroffen, der den Schopf im Laufe der Jahre immer lichter werden lässt und nur mit speziellen Wirkstoffen, wie Minoxidil behandelbar ist. Oftmals sind sowohl Frauen als auch Männer aber auch vom sogenannten „diffusen Haarausfall“ betroffen. Dazu zählen Auslöser wie Stress, Hormonschwankungen oder die Einnahme von Medikamenten.
Das Gute: Diffuser Haarausfall ist in der Regel nur kurzfristig und umkehrbar. Um das Problem „Haarausfall durch Stress“ direkt an der Wurzel anzupacken, heißt es: aktiv den Stress reduzieren! Wie das am besten geht, zeigen wir hier.
Um unser Stresslevel effektiv zu reduzieren, muss der anhaltenden Anspannung mit einer Form von Entspannung begegnet werden. Die folgenden fünf Tipps unterstützen beim Abschalten.
Seine Gedanken, To-Do’s oder auch Sorgen und Ängste schriftlich festzuhalten, hilft dabei, aus dem andauernden Gedankenkarussell auszusteigen. Alles, was wir niederschreiben, müssen wir uns nicht länger merken. Mit diesem einfachen Trick kann man bereits gedanklich etwas zur Ruhe kommen. Zudem geben To-Do-Listen und zum Beispiel Wochenpläne Struktur und können somit alltäglichen Stress reduzieren.
Im Alltag kümmern wir uns um Einiges, aber nur selten um uns und unser Wohlbefinden. Das lässt sich aber ändern. Ob zum Lesen, Kochen oder einfach auf der Couch liegen und Nichtstun: Sich bewusst Zeit für sich selbst und die Dinge zu nehmen, die einem Spaß machen, ist der erste wichtige Schritt, wenn es darum geht, einmal komplett Abzuschalten. Ein Tipp: Bereits im Voraus sollten konkrete Termine in der Woche festgelegt werden, in denen eine Me-time eingelegt wird. Dadurch wird verhindert, dass doch wieder etwas dazwischenkommt.
Der sogenannte digitale Stress ist ein oft unbewusster Stressfaktor. Jedoch sind die ständige Erreichbarkeit und die andauernde Reizüberflutung, die von der Vielzahl technischer Geräte ausgeht, mit der wichtigste Auslöser für alltäglichen Stress. Schaltet man seine technischen Geräte wie Smartphone, Tablet oder auch den Fernseher für eine gewisse Zeit bewusst aus, kann man auch selbst abschalten und zur Ruhe kommen.
Ob Yoga, Kraftsport oder Ausdauertraining: Sport jeglicher Art baut Stress ab, schüttet Glückshormone aus und ist außerdem gesund. Oftmals hilft bereits ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft, um den Kopf freizubekommen. Außerdem fördert Sport unseren Kreislauf und Stoffwechsel und das tut auch unseren Haaren und der Kopfhaut gut.
Ein bewusstes Abschalten kann mit Hilfe verschiedener Entspannungs- oder Atemtechniken erlernt werden. Neben der klassischen Meditation können aber zum Beispiel auch autogenes Training oder progressive Muskelentspannung aktiv Stress reduzieren. Ist die passende Methode erst einmal gefunden, kann sie teilweise so in den Alltag integriert werden, dass man in akuten Stresssituationen direkt entgegenwirken kann.
Zunächst einmal ist Geduld gefragt. Ebenso wie der Stress, wird auch der Haarausfall nicht von heute auf morgen verschwinden. Außerdem ist es ratsam, zusätzlich auf eine ausgewogene Ernährung mit wichtigen Mikronährstoffen, ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung zu achten. Stellt man jedoch fest, dass auch nach einigen Wochen mehr Haare als üblich ausfallen, sollte der Ursache dafür genauer auf den Grund gegangen werden. Eventuell handelt es sich dann nicht (nur) um stressbedingten Haarausfall, sondern um eine andere Form von Haarverlust, wie zum Beispiel dem erblich bedingten Haarausfall.
Mögliche Symptome für einen erblich bedingten Haarausfall können sein:
Ein Besuch bei einem Dermatologen oder einer Dermatologin schafft Klarheit.
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Wirkstoff: Biotin
Anw.: 2,5 mg: Prophylaxe und Therapie von Biotin-Mangelzuständen. 5 mg: Prophylaxe und Therapie von Biotin-Mangelzuständen beim sehr seltenen Biotin-abhängigen, multiplen Carboxylasemangel. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. (BHT/20190529/LW)
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